30-Day Music Challenge: Days 11-20

Ich weiß nicht mehr genau, wer mir die #30daymusicchallenge als erstes in die Twitter-Timeline gespült hat, aber jedenfalls hatten schon einige geschätzte Twitterer damit begonnen, als ich mich entschloß, auch daran teilzunehmen. Hier ist die Zusammenfassung der zweiten 10 Tage.

Day 11:  A song that you never get tired of

Lagwagon – Kids Don’t Like To Share

Everything slower than everything else. Lagwagon gehen immer. Direkt aus Isla Vista, CA. Goleta Punks. Aus der Gegend, wo ich selbst gute sechs Jahre gelebt habe. Ihre Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit ist einfach klasse. Eigentlich hätte ich hier das ganze “Hoss”-Album posten wollen, das kann ich immer rauf und runter hören. Aber so sei nun hier der Opener stellvertretend dafür gewürdigt.


Day 12: A song from your preteen years

 George Harrison – Got My Mind Set On You

Das war so ein richtiger Ohrwurm für mich damals so 1987 bzw. 1988 rum. Den musste ich haben, und zwar das ganze Album. Also bin ich in die Musikabteilung vom Müller im Schwabencenter in Augsburg, um mir die Kaufkassette von “Cloud Nine” zu besorgen. War nicht da. Also habe ich mir die erste eigene Vinyl meines Lebens gekauft. I had my mind set on it.


Day 13: One of your favorite 70s songs

Deep Purple – Child in Time

Episch. Schön. Virtuos. Dieser Song hat einfach alles. Deep Purple war mein drittes Konzert damals 1993 auf der Tour anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums im Original-Mark-II-Lineup. Das Shirt habe ich immer noch. The battle rages on, wait for the ricochet.


Dav 14: A song that you would love to be played at your wedding

The Damned – Love Song

“I’ll be the rubbish, you’ll be the bin. I’ll be the paint on the sign, if you’ll be the tin. Just for you, here’s a love song.” Es muss ja nicht immer vor Schmalz triefen, um von ganzem Herzen zu kommen. “It’ll be a lovely day and that’s okay.”


Dav 15: A song that is a cover by another artist

Redd Kross – Yesterday Once More

Und nun die zweite Band von Brüdern aus Hawthorne, CA. Seit ich damals Redd Kross als Vorband der Stone Temple Pilots 1994 im Terminal 1 in Riem gesehen hatte, war ich hin und weg. Eine meiner absoluten Lieblingsbands, die Punk-Powerpop-Alternative-Protogrunge-Veteranen. Das “Phaseshifter”-Album habe ich damals rauf und runter gehört. Dann waren sie auf dem Sampler “If I Were A Carpenter” mit dem wundervollen Carpenters-Cover “Yesterday Once More” vertreten. Was habe ich es gefeiert, sie 2007 nach ihrer neunjährigen Pause im Fonda Theater in Hollywood live wiederzusehen. Und ich bin mit Freuden 2012 extra nach Berlin, um ihr einziges Deutschlandkonzert der Tour zu sehen. Gerne wieder immer. They’re back again just like a long lost friend, all the songs I loved so well.


Day 16: One of your favorite classical songs

Franz Schubert – op. 142 D 935 Impromptu No. 2

Meine Mutter hat dieses Stück in  für sich selber auf dem Klaiver einstudiert, weil ihr Vater dieses früher immer gespielt hat. Ich habe meinen Opa nie kennengelernt, weil er allzufrüh verstarb, aber ich kenne dieses wundervolle Klavierstück, was ich dann auch immer irgendwie mit ihm verbinde. Was für eine freudige Überraschung, als neulich Radu Lupu seine wunderbar zarte, sanfte Interpretation auf seinem Konzert im Herkulessaal als Zugabe gab.


Day 17: A song that you would sing a duet with on karaoke

Mark Knopfler – Sailing to Philadelphia

Das Album “Sailing to Philadelphia” ist eh ein klasse Album vom Mark Knopfler. Aber das gleichnamige Duett mit James Taylor über Mason & Dixon, die im 18. Jahrhundert die südliche Grenze von Pennsylvania vermessen haben und damit die berühmt-berüchtigte Mason-Dixon-Line zogen, hat für mich auch immer eine persönliche Bedeutung, da ich ja 1998 zum Studieren nach Philadelphia ging. Außerdem kann man Mark-Knopfler-Lieder gut Karaoke singen, auch wenn man nicht singen kann; man muss ja nur ein bisschen ins Mikro nuscheln.


Day 18: A song from the year that you were born

The Ramones – I Wanna Be Sedated

Als ich mir Gedanken über dieses Thema machte, hatte ich schon schlimme Befürchtungen, da es ja die große Diskozeit war, sie hatten ihren Surfboards und gingen in die Diskothek. Aber manche Leute konnte nicht bleiben, sie mussten sich losreißen. So wie Sheena. 1, 2, 3, 4 …


Day 19: A song that makes you think about life

Ian Fisher – Invisible Cities

Meine allererste Begegnung im Ian Fisher war im Residenztheater. Er hatte die Musik der Shakespeare-Inszenierung “Was ihr Wollt” zu verantworten und spielte mit seiner Gitarre die Rolle des Narren. Und ich lernte seine Musik sehr zu schätzen, die ein bisschen Rock, ein bisschen Folk, ein bisschen Country, aber vor allem viel Tiefgang ist. Seitdem habe ich ihn zweimal live gesehen und höre seine Lieder immer wieder. Und gerade “Invisible Cities” lädt mich immer wieder dazu ein, die Gedanken schweifen zu lassen.


Day 20: A song that has many meanings to you

New Model Army – Green and Grey

New Model Army ist so eine Band, die mich meine frühen und mittleren Teenagerjahre begleitet hat. Das Album “Thunder and Consolation” habe ich rauf und runter gehört. “Green and Grey” hat mich mit seinem Konflikt zwischen ländlicher Jugend und städtischer Erwachsenheit, dem Thema des Weggehens und Nicht-Wiederkehrens und der Melancholie immer wieder auf verschiedene Arten berührt, ob in dunklen oder hellen Zeiten. Und ich verbinde es auch mit einer Autofahrt von Malaga nach Granada durch die Sierra Nevada, als ich auf dem Rücksitz saß und meine Walkman auf Dauerschleife New Model Army spielte, während ich aus dem Fenster auf die Landschaft starrte.

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