#12von12 im Juni: The Hangover

Am Vorabend des 12. Juni war ich auf der Hochzeit eines Freundes in Iffeldorf am südlichen Ende der Osterseen, die gleichermaßen feucht wie fröhlich begangen wurde. Die letzte Gruppe von uns Feierbiestern war erst in der Morgendämmerung zu Bett gegangen. Beim Erwachen im Hotelzimmer im Landgasthof Osterseen schlaf- und anderweitig trunken recht spontan entschieden, mal wieder bei #12von12 mitzumachen.

First things first: Hat jemand die Nummer von dem Lastwagen gesehen, der mir gestern durch den Schädel gefahren ist?

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Kurz geduscht, frisch gemacht und ran ans Frühstücksbuffet. Ein herzhaftes Katerfrühstück aus Rührei, Salami-Käse-Semmel und Cappuccino zu mir genommen.

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Auf der Terrasse des Hotelrestaurants gab es den selben schönen Blick auf die Osterseen, der mich am Vortag auch schon erfreut hatte.

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Dankenswerterweise konnte ich auf dem Rücksitz mit zurück nach München fahren, ich befand definitiv nicht in einem Zustand, um ein Kraftfahrzeug zu bedienen; dass ich sowieso keins besitze, sei hier mal außen vor gelassen.

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Daheim. Was von der Hochzeit übrig blieb.

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Dann erstmal kurz zu einem Nickerchen hingelegt und liegengeblieben, um mir mein erstes Spiel bei der Europameisterschaft anzuschauen. Kroatien schlug die für mich unerwartet schwache Türkei mit 1:0.

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Nach Spielende bin ich kurz vor die Haustür und habe mich auf einen Spaziergang quer durchs Museumsareal begeben. Wie eigentlich fast immer führte dieser quer über die Wiese hinter der Alten Pinakothek.

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Mein Ziel war die Packstation an der TU Mensa, wo seit gestern das neue festivaltaugliche Zelt für Wacken auf mich wartete.

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Dann ein bisschen aufgeräumt und mich mit einem vorläufigen Abendessen aus Chips mit Kräutergeschmack und einem Drunken Sailor von Crew Republic im Sessel niedergelassen, um das Spiel zwischen den deutschen Gruppengegner Polen und Nordirland zu schauen, das die favorisieten Polen knapp, aber hochverdient mit 1:0 gewannen. Leider wurde der vielbesungene Will Griggs nicht eingewechselt.

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Danach kurz den Sender und die Sportart gewechselt, um mir den Anfang des Formel 1 Grand Prix im kanadischen Montreal anzuschauen. Ich war bereits für das Spiel des Marketingskonstrukts des Deutschen Fußballbundes gegen die Ukraine eingekleidet. Kein Fußball den Faschisten!

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Dann habe ich mich mal kurz auf den Balkon rausbegeben. Der Abendhimmel über dem Univiertel war mal wieder a Schau. Ich habe mich nach sieben Jahren in dieser Wohnung nicht an diesem Ausblick sattgesehen und werde es wohl auch nie; er überrascht mich immer wieder neu.

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Dann in charmanter Gesellschaft das 2:0 des DFB-Marketingkonstrukts über die Ukraine gesehen, begleitet von starker Müdigkeit. What a tangled web Boateng weaves! Fast sofort danach eingeschlafen.

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Weniger amateurhafte Implementationen von #12von12 als meine hier gibt es wie immer bei Draußen nur Kännchen!.